Aktuelles 2010:

15 Monate später: Der Feldjägerstein steht jetzt an seinem neuen, vorerst provisorischen Standort:

Feldjägerstein Hannover
Der Feldjägerstein an seinem provisorischen Standort in Hannover

18.11.2010 - Neue Meldung aus Hannover:
Es ist es soweit, der Stein hat seine Zwischenlagerung im T-Bereich der ECK in Hannover nach 15 Monaten hinter sich gebracht. Leider hat er etwas Lagerspuren angesetzt, was sich hoffentlich nach einer gewissen Zeit verlieren wird, wenn der Stein wieder ganz der Witterung ausgesetzt ist. Die noch sichtbaren Streifen stammen von der Schutzverschalung mit den Holzbalken für die Inschrift, die bei der Hebung in Sonthofen fein säuberlich angebracht wurde, um die Buchstaben aus Bronze beim Verladen und Transport an den neuen Standort nicht zu beschädigen.

Momentan steht der Stein zwar noch nicht an seinem endgültig geplanten Platz, doch wurde er hier nahe dem zukünftigen Standort aufgestellt, um am Feldjägertag die Rolle des ebenfalls noch nicht errichteten Ehrenhains bei der Kranzniederlegung adäquat zu vertreten.

 

Rückblick 2009:
Nach dem Abzug der Schule für Feldjäger und Stabsdienst von Sonthofen nach Hannover wollten die Mitglieder der Lehrgruppe A den Stein nicht zurück lassen und trommelten kurzerhand fleißige Helfer zusammen, die den Feldjägerstein vom ehemaligen Standort Sonthofen im August 2009 nach Hannover verlegten und damit den Erhalt des Gedenksteins für die Tradition der Feldjäger seit dem Jahre 1740 sicherten. Der Stein wurde 1990 von der Feldjägerkameradschaft an die Truppe gestiftet, um sie durch eine glückliche Zukunft zu begleiten und stets an die Tradition der Feldjäger zu erinnern.

Feldjäger-Stein Archiv:

31.08.09 Pressemeldung:


Steinerner Nachzügler der Feldjägertruppe

Mit Wehmut zog die Feldjägertruppe von dannen, als sie zum 1. Juli mit der Schule für Feldjäger und Stabstdienst der Bundeswehr nach Hannover verlegte. Der Feldjägerstein sollte eigentlich in Sonthofen verbleiben, weil die Bergung und Verlegung des Kolosses nicht nur kostspielig sondern auch schwierig gewesen wäre.

Das Stammpersonal der Lehrgruppe A der Schule ließ sich von den herausfordernden Fragen nicht beirren und war sich einig: "Der Stein muß mit!". Mit Hilfe eines privaten Netzwerkes organisierten sie kurzerhand eine Heimholaktion und verschickten jetzt den 5 to schweren Grüntenbrocken - den viele Soldaten von ihren bisherigen Laufbahn- und Verwendungslehrgängen kennen - in seine neue Heimat. Am Samstag, 22. August packten alle mit an, um das Wahrzeichen der Feldjägertruppe mittels Bagger, Autokran und Meisel erfolgreich zu heben. Ein hartes Stück Arbeit war es allemal, angesichts überraschend  mächtigen Betonfundaments. "Das sollte ja auch für die nächsten Tausend Jahre halten..." erinnert sich der langjährige Archivar der Burg Karl-Heinz Kreutz schmunzelnd. Mit einem lachenden und weinenden Auge fieberten Ehemalige und Besucher bei tristem Wetter über 8 Stunden mit den Akteuren, bis der Stein sicher auf den LKW verladen war. Sonntag Nacht war es dann soweit. Um 22 Uhr trat der Stein seine große Reise in die neue Heimat an und die Helfer und Freunde ließen es sich nicht nehmen - sozusagen als Zeitzeugen - von dem Stein gebührend Abschied zu nehmen. Die erlösende Meldung kam pünktlich am Montag 8 Uhr aus der Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover: "Der Stein ist gut angekommen".  Dort wird er demnächst einen neuen, würdigen Platz erhalten.

Zur "Feldjägersteingeschichte":
Der steinerne Koloss war Kulisse für Veranstaltungen und Gedenkapelle und stand hier als Wahrzeichen und Gedenkstein der Feldjäger.
Einst von der Kameradschaft der Feldjäger e.V. gestiftet, sollte der behauene und mit Bronze beschriftete Grüntenstein stets an Tradition seit dem Jahre 1740 erinnern und die Feldjägertruppe in eine glückliche Zukunft begleiten. Schon damals erwiesen sich der Transport und die Aufstellung des Steins äußerst schwierig. Bei einer großen feierlichen Einweihung am 25. Oktober 1990 wurde er (fast) unverrückbar auf einem schweren Betonsockel verankert.

Hannover Ankunft Feldjägerstein 24.08.09
Empfang Stein in Hannover (vergrössern klick)

24.08.09 Meldung aus Hannover:

 

Der Stein-"adler" ist gelandet.

Heute früh um ca. 0800 Uhr rollte der Lkw vor Gebäude 21 in der ECK Hannover vor.
Die beiden "Trappos" wurden vom Spieß der III. in Empfang genommen und zunächst mit einem schwarzen Heißgetränk versorgt. Der Spieß V. hatte schon den Kran für 0830 Uhr in den T-Bereich bestellt, dort ging es dann "zur Sache". Vor einem kleinen aber exklusiven Kreis wurde "das Baby" reibungslos abgeladen und wird nun, bis zur endgültigen Aufstellung, auf Paletten zwischengelagert.
Hartmut H. hat alles photographisch dokumentiert.

ER IST WIEDER UNTER UNS!!!

Dank an alle Beteiligten, insbesondere Uwe, Simi, Uli und die "Trappos".

Major W.

 


24.08.09 Meldung aus Sonthofen:

Operation Hinkelstein ist erfolgreich durchgeführt!

Wir hörten, der Stein ist heile und gut in Hannover angekommen! Danke an OFw Hilliger und HptGefr Kofoet, sowie den Kameraden in Hannover, die dem Stein seinen Empfang in Hannover bereiteten.

 

 

Abfahrt Sonthofen 22.00 Uhr - 23.08.09

23.08.09 Meldung aus Sonthofen:

 

Der Stein ist seit 22.00 Uhr unterwegs nach Hannover

 

Gute Fahrt!

 

 

Bilder gibt es hier.... (klick)

 

GOB-Kaserne
18.07 Uhr: Der Stein wird verladen

24.08.09 Meldung aus Sonthofen

Der Feldjägerstein verlegt derzeit nach Hannover...

Dank der privaten Initiative "Operation Hinkelstein" der Lehrgruppe A der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr wurde am 22.08.09 der Feldjägerstein in Sonthofen von seinem Fundament losgelöst und mit Hilfe von engagierten Unterstützern für den Transport nach Hannover in seine neue Heimat verladen.